Lug, Betrug und vorsätzliche Täuschung einiger Tierschützer

Lug und Trug im Namen des Tierschutzes.

Neulich ging ich in einer bayr. Kleinstadt durch die Fußgängerzone. Ich wurde von einem jungen Mann angesprochen, der mir ein Bild (Polaroid) vor die Nase hielt, auf dem ein Hund abgebildet war. Dieser Hund hatte ziemlich schwere Wunden auf seinem Hinterschenkel, deren Herkunft man unmöglich erkennen konnte. Der junge Mann erklärte mir, dass dieses arme Tier (es war ein Rüde), trotz seines Zustandes von einem gewissenlosen Züchter zur Zucht missbraucht wird.
Wenn ich auf seiner Liste unterschreibe und somit Mitglied in einer Tierschutz-Vereinigung werde (Monatsbeitrag ca. € 20,-), könnte diesem armen Tier geholfen werde. Ich dachte 10 Sek. nach und fragte mich dann, wie kann man einen Rüden zur Zucht „missbrauchen“? Kann man ihn denn zwingen? Falls er tatsächlich noch mit Hündinnen zusammen kommt, lenkt das den armen Rüden nicht kurzfristig von seinen Leiden ab?
Ich hatte wegen eines meiner Tiere bei einem befreundeten Tierarzt einen Termin und erzählte ihm diese Geschichte. Was ich zur Antwort bekam haute mich fast um. Vier Tage vor diesem Vorfall gingen zwei junge Männer in die Wartezimmer mehrerer Tierarzt-Praxen und fotografierten Hunde, die eine äußerlich erkennbare Krankheit hatten. Mit diesen Bilder gingen die Tierschützer auf Bauernfang.
Schützt man mit solch krimineller Energie wirklich Tiere? Und vor allem, wo kommen die ganzen zig Millionen Euro denn hin? Ich kenne so viele ältere, wirklich arme Menschen, die ihr Tier abgeben müssen, weil sie das bisschen Futter nicht zahlen können. Ich habe noch nie gehört, dass ein in Not geratener Tierhalter etwas von diesem astronomischen Kapital erhalten hätte, dass durch Lügen von den verschiedenen Organisationen zum Schutz der Tiere eingenommen wurde,

 

Die Sprache der Tierschützer

Wer hat nicht schon Sätze und Formulierungen gehört wie....

Die armen Tiere hinter eisernen Gitter!
Dieser Satz erweckt bei jedem Menschen negative Assoziationen, denn zu der gleichen Tierunterbringung könnte man auch sagen: Ein schönes luftiges Gehege mit Einrichtungen, wie Schlafhöhle, Kratzbäume, Klettermöglichkeit etc. Beide Sätze würden das gleiche Gehege beschreiben.
Oder.: Lebenslängliche Zwangsarbeit für Circustiere. Man könnte auch sagen: Die Tiere im Circus haben ein Leben lang die Garantie, dass sie ausreichend ernährt werden, medizinisch versorgt werden und vor den Kugeln einiger Wilderer geschützt sind. Um die Sinne der Circustiere nicht verkümmern zu lassen, werden Sie beschäftigt, indem sie mit professionellen Tierlehrer arbeiten.
Warum nennen die Tierschützer, Tiere die in Menschhand gehalten werden „arme Tiere“ ? Letztens las ich in einer Schweizer Zeitung über ein Delphinarium: „Drei Delphine grinsen von einem Plakat“!
Grinsen ist höhnisch, ein Totenkopf grinst. Wenn der Journalist positiv eingestellt wäre, hätte er statt „grinsen“ auch das Wort „lächeln“ verwenden können. Sie sehen, dass gewissenlose Tierschützer die breite Masse derart zu manipulieren versuchen, dass jeder Mensch mit diesen „armen Tieren“ Mitleid haben muss, denn Mitleid ist der beste Geldbörsenöffner. Achten Sie in Zukunft auf die Wortwahl, wenn Sie von Tierschützern „überfallen“ werden, die Ihnen ihre pervertierte Philosophie aufdrängen wollen.

 

 

Schützt die Tiere vor den Tierschützern

Ein Tierlehrer und Illusionist kam mit seinen vier Leoparden in der Schweiz am Engagement-Ort an, baute seine Gehege auf, die in etwa 100 qm. hatten.
In den Gehegen sind erhabene Liegeflächen mit integrierten Schlafhöhlen (es wurde fast 2 t Schnittholz verarbeitet) in einer idealen Größe für jeweils ein Tier. Weiteres waren zwölf Kratzbäume (Bäume, keine Zweige), sowie an Ketten hängende, dicke Äste zum spielen.
Der kant. Veterinär machte die Kontrolle und war sichtlich von der Unterbringung beeindruckt, vermerkte das auch im Tier Bestandsbuch. Wunderbar, könnte man meinen. Kurz bevor die Hauptsaison begann, kam Veterinär plus Polizei und erklärte etwas verlegen, dass er noch einmal alle Gehege vermessen müsse, da eine Anzeige des Schweizer Tierschutz STS wegen Tierquälerei vorläge.
Die Anklagepunkte: Der Tierlehrer pferche seine vier Leoparden in ein 20 qm. großes Gehege und missbrauche die Tiere für eine fragwürdige Bühnenshow. Der einzige Witterungsschutz wäre ein Bretterverschlag. Man achte auf die Wahl der „Negativ-Worte“ : Einpferchen, Missbrauchen, fragwürdige Bühnenshow, Bretterverschlag.... alles Worte, die diese Angelegenheit negativ darstellt.
Wenn die Tierschützer bei einem 100 qm. großen Gehege 20 qm. zur Anzeige bringen, ist das eine vorsätzliche Lüge. Wenn eine international anerkannte Show als fragwürdig bezeichnet wird, ist das Rufmord. Die Tierschutz-Wahrheitsverdreher rechneten aber damit, dass der Fall in Zeitung, Radio und Fernsehen kommt, was auch der Fall war.
Die Herren Tierschutz-Schwindler konnten wieder ein „Sieg“ veröffentlichen, um besser Mitglieder werben zu können, damit die Millionen sich abrunden. Auf der Strecke blieb ein armer Tierlehrer, der mehr als die Hälfte seiner Gage für ein Riesengehege ausgibt. Mit Lug und Betrug sollte man den Leuten im Namen des Tierschutz kein Geld aus der Tasche ziehen.

 

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