Stoppt den Tierschutz-Wahnsinn
Ist der Tierschutz in derzeitiger Form überhaupt noch moralisch vertretbar?
Im Sudan sind bereits zig-tausende Menschen verhungert und obdachlos. Es hört sich wirklich unrealistisch an, wenn man erfährt, dass in Europa für Tiere, denen es in der Regel besser geht als jeden sudanesischen Flüchtling, acht mal mehr Spendengelder zusammen kommen, als für diese armen Flüchtlinge.
Ich kann mir das nur so erklären, dass die Tierschützer seit jahrzehnten über alle Massenmedien den Leuten einreden, dass es das oberste moralische Gebot sei, für die „armen Tiere“ Geld zu spenden. Mittlerweile glauben es die Leute und an Weihnachten erkauft man sich über den Tierschutzverein ein gutes Gewissen für das ganze Jahr.
Schade eigentlich, dass niemand fragt, wo denn das ganze Geld bleibt. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Tierschützer in einen Circus gegangen wäre und einen Tierlehrer angeboten hätte, dass der Tierschutz einen gewissen Betrag spendet, um die Tierunterbringungen zu vergrößern. Eine Spende von € 2000,- würden da schon reichen.
Es wird viel lieber eine Protestaktion für € 4000,- organisiert um dann gegen zu kleine Gehege in dem Circus zu protestieren. Neulich besuchte eine Frau mit drei Kindern eine Tier - Vorstellung, anschließend fragte mich die Frau allen ernstes, ob es für die Raubkatzen nicht zu heiß wäre. Diese Frau überlegte nicht ob es für ihre Kinder zu heiß sei, oder für die Menschen die in dem Circuszelt Höchstleistungen erbringen müssen, oder tausende von Arbeiter, die bei glühender Sonne im Straßenbau tätig sind. Man muss wirklich annehmen,
dass der Mensch weniger zählt als ein Tier.
Ein Tierlehrer muss jedes Jahr ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, um seine
"charakterliche Eignung“ unter Beweis zu stellen. Ein Erzieher in einem Internat kann wegen Kindesmissbrauch verurteilt sein und kein Mensch prüft das nach.
Meinen Sie wirklich, dass die Relationen zwischen Tier und Mensch noch stimmen? Auf der einen Seite bin ich froh, dass Tiere nicht mehr wie eine Ware, der Willkür gewissenloser Menschen ausgeliefert sind, aber bitte wie weit soll der „Tierschutzwahn“ noch gehen? Vor allem zu welchen Mittel greifen einige Tierrechtler, um ihre abartige Philosophie, normalen Menschen aufzuzwingen? Neulich sah ich einen Mann bei einem ankommenden Circus fotografieren.
Er fotografierte einen Schimpansen der gerade in einer recht bequemen Reise-Box vom Lkw abgeladen wurde. Die Reisebox war ca. 1,5 Kubikmeter, dass Fahrerhaus des Lkws ca. die Hälfte.
Leider musste ich kurze Zeit später diesen Schimpansen in seiner Transportkiste, in der Zeitung sehen. Untertitelt war das Bild mit folgendem Satz: „Ein ganzes Leben lang in eine Kiste eingesperrt“. Der Affe kam nach dem Transport sofort in ein wirklich schönes, geräumiges Gehege. Jeder der dieses Bild gesehen hat, wird den Circus verdammen.
Wenn jemand den Circus meidet, wenn er den Affen in seinem Auslaufgehege gesehen hätte, akzeptiere ich das. Menschen mit solch kriminellen Schachzügen zu manipulieren, hat wahrlich mit Tierschutz nichts zu tun, dass ist eher eine Sache für den Staatsanwalt.
Tiere zum Nutzen der Menschen
Wenn man den Tierschützern glauben schenken möchte (tun Sie das niemals), so ist es unmoralisch ein Tier zu nutzen, sprich es zu essen und seine Haut zu verwerten.
Beginnen wir eine Abrechnung mit den Vegetariern: Ein Nicht-Vegetarier kann sich von einem Rind fast ein Jahr ernähren. Wenn sich ein Vegetarier ein Jahr ernährt, so macht er das hauptsächlich von den Produkten, die auf dem Feld wachsen.
Um ein so großes Feld ein Jahr zu bearbeiten, sterben ca. 5-10.000 kleinere Tiere. Ich hoffe, auch Vegetarier sind nicht der Meinung, dass ein großes Tier wie ein Rind mehr Recht hat zu leben, als ein Kleines.
Wer also hat im Endeffekt mehr Tiere auf dem Gewissen? Denken wir nicht darüber nach, denn wir sind nicht schuld, wir haben das System nicht gemacht, wir leben nur eine gewisse Zeit auf diesem Planet.
Erschaffen hat ihn ein anderer. Selbst Jesus Christus hat das Osterlamm geschlachtet und verspeist. Wollen wir christlicher sein als Christus?
Dass das Tier zur menschlichen Nutzung da ist, war seit Anbeginn der Menschheit so und kann sich unmöglich innerhalb einiger Generationen ändern. Eigentlich glaube ich gar nicht, dass diese Änderung wirklich jemand möchte, denn wenn alles in „Ordnung“ wäre, mit welcher Argumentation wollen sich die Tierschutz-Organisationen die Taschen füllen?
Tierschützer, die im Supermarkt genauso eine Dose Fliegenspray kaufen und damit Hunderten Tieren einen qualvollen Tod bescheren. Tierschützer, die Lederschuhe tragen von Tieren, die manchmal ihr ganzes Leben im Stall stehen und kein Sonnenlicht sehen. Tierschützer, die genauso ihr billiges Ei von Hühnern essen, die einen Lebensraum in der Größe eines DIN A4 Blattes haben.
Tierschützer, die selbst Milch trinken und auch ihre Kinder mit Milch ernähren. Tierschützer, die dann mit dummen Gesichtsausdruck und einem Schild in der Hand vor einem Circus protestieren. Leute! Lasst die Realität wieder in Eure Einschätzungen einziehen.
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