Artgerechte Haltung der Tiere

Zu kleine Käfige

Ich weiß wirklich nicht warum so viele Menschen die dümmsten Argumente der Tierschützer zuerst aufgreifen.
Diese Tierschützer, die in der Regel einen Schimpansen vom eigenen Spiegelbild nicht unterscheiden können (so ein Unterschied vorhanden), reden mit so einer Intensität den Leuten ein, in der Natur würden Raubkatzen den ganzen Tag nur ihrem „natürlichen“ Bewegungsdrang nachgehen.
In Gehegen würden sie ja doch nur im Kreis hin und herlaufen, als Folge einer Käfigpsychose. Tatsache aber ist, dass eine Raubkatze, so wie jedes andere Lebewesen für jede Bewegung Energie benötigt, diese Energie kann das Tier aber nur durch die Nahrung zu sich nehmen, die manchmal sehr knapp ist und somit kostbarstes Gut.
Warum also sollte eine satte Raubkatze sich die Joggingschuhe anlegen und durch den Busch laufen.
Man sagt, Raubkatzen seien die faulsten Geschöpfe Gottes. In Wirklichkeit gehen sie nur sorgsam mit ihren Energievorräten um.
Ein bekannter Tierlehrer hat die Beobachtung gemacht, dass einer seiner Leoparden an einer Seite des Geheges hin und herläuft. Jeden Tag ca. von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr dreißig. Er war schon verunsichert, denn ihm kamen Zweifel ob nicht doch etwas an diesem angeblich stereotypen Käfigverhalten dran ist.
Auf des Rätsels Lösung kam er bald, nämlich als er die Tiere in ihren Gehegen vertauschen musste und der besagte Leopard in ein gegenüberliegendes Gehege kam.
Des Rätsels Lösung: Das Gehege ist das Revier oder Territorium des Leoparden. Täglich um die besagte Zeit gingen die Arbeiter aus dem Freizeitpark in dem er engagiert war nach Hause.
Da sie relativ nahe an den Gehegen vorbei mussten, hat der Leopard sein Revier als bedroht erachtet und hat an der bedrohtesten Seite patrouilliert um evtl. Eindringlinge notfalls zu vertreiben.
Daraus hat er erkannt, dass die Sinne und Instinkte seiner Tiere noch hervorragend funktionieren. Wenn ein Leopard einmal diese „Käfigmarotte“ ablegen sollte, dann erst kann man sich wirklich Sorgen um die Tiere machen.
Aber das Fazit dieses Beispiels liegt auf der Hand: Tierschützer werden jede Bewegung, jede Handlung eines jeden Tieres, dass in Menschenhaltung ist, als negativ interpretieren, obwohl ihre fachliche Kompetenz gleich null ist, denn wenn ich einem Kegelverein beitrete, macht mich das nicht zum „Kegelprofi“ und wenn ich dem Tierschutzverein beitrete, werde ich nicht automatisch zu einem Grzimek.

Die Tiere gehören wieder in die Natur

Wenn man den Tierschützer zuhört (was an und für sich schon ein Fehler ist), möchte man glauben, dass alle Zoo und Circustiere aus ihrem angestammten Lebensraum gefangen wurden. Das wäre in der Tat ein Verbrechen an der Natur im allgemeinen und an dem Tier im besonderen. Tatsache ist, dass die meisten Tiere bereits sechs bis sieben Generationen in Menschenhaltung leben.
Bei uns Menschen beträgt eine Generation ca. 20 Jahre. Sechs Generationen ergäben ca. 120 Jahre. Wenn man bedenkt, dass vor 120 Jahren Indianer in voller Kriegsbemalung rohes Fleisch aßen und am Little Big Horn die 7US Kavallerie ermordet und skalpiert hat und deren Nachkommen nach sechs Generationen mit Hemd und Krawatte an einem Computer in einem Büro mit Klima-Anlage sitzen, merkt man, dass unser Planet von ständigen Veränderungen geprägt ist.
Lebewesen die sich den notwendigen Veränderungen nicht anpassen konnten, starben einfach aus. Wenn heute ein Schwarz-Afrikaner, dessen Vorväter in Afrika von der Jagd mit Speer und Schild, seine Familie ernährt hat, in einer KFZ Werkstätte in Skandinavien im Status eines Fremdarbeiters Lastautos repariert, spricht auch kein Mensch von „Artgerecht“.
Diese Menschen demonstrieren aber etwas ganz wichtiges, dass ein jedes Lebewesen notwendige und grundlegende Veränderungen absolut schadlos überstehen kann.

Artgerechte Tierhaltung

Artgerecht heißt, der natürlich Lebensweise nachempfunden.
In Wahrheit ist das Wort artgerecht ein Fantasiewort, dass von einem „Klugscheißer“ erdacht wurde und das von sehr vielen Menschen permanent vergewaltigt wird.
Leute bis in die obersten Schichten angeblicher Intellektualität. An Hand einiger sich wiederholender Phrasen kann man schon erkennen, dass die Leute einfach nur gut klingende Schlagworte nachplappern, ohne sich mit dem Inhalt der selben auseinander zu setzen. Artgerecht z.B. würde heißen, dass man für einen Löwen Hungerperioden, auch über Wochen hin nachahmen müsste.
Man müsste ebenso die Dürreperioden simulieren, Buschbrände, Revierkämpfe, etc. Eigentlich dürfte man ein Tier niemals füttern, denn jedes Lebewesen (außer dem Menschen), hat den Trieb, seine Nahrung selbst zu suchen, oder seine Beute selbst zu erjagen.
Das Wort artgerechte Tierhaltung ist ein Wiederspruch in sich, denn entweder lebt ein Tier frei nach den Bedürfnissen seiner Art entsprechend, oder es wird gehalten und daher versorgt.

Ausbildung der Tiere, Einstellung der Menschen zum Circustier.
Ist die Natur das Paradies?

Jedes Kind muss zu seinem Leidwesen erfahren, dass es zur Schule muss und das dort fürs Leben gelernt wird.
Auf anderen Kontinenten haben die Söhne von den Vätern die Jagd gelernt, das Fischen, etc. Auch Tiere müssen von ihren Müttern für das Leben lernen. Wie man zur Jagd geht, welche Feinde wo lauern, wo es die besten Futterplätze gibt, welches Wasserloch am längsten in Dürrezeiten Wasser hat, etc.
Wenn also jedes Lebewesen lernen muss wie man das Leben meistert, also diesen Lehrprozess instinktiv als natürliche Lebensphase ansehen, warum soll es dann unnatürlich sein, wenn ein Tiger in der Manege lernt, wie er über ein Seil balanciert, oder durch einen Reifen springt.
Ob der Tiger nun beim Jagen über Hindernisse springt, oder in der Manege durch einen Reifen, ist völlig unerheblich.
Es wäre absolut gegen die Natur, wenn ein Lebewesen existieren müsste, ohne etwas für die Nahrung zu tun. Immer mehr Zoos haben das bereits erkannt und entwerfen Beschäftigungstherapien für Zoo- Tiere, die beim Publikum immer beliebter werden.
In einem Zoo ist das in Ordnung und die gleiche Handlung wird in einem Circus aber kritisiert. Sollten da vielleicht Vorurteile im Spiel sein? Fast jeder Circus hat öffentliche Dressurproben, nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie zu wie ein Tier an „Kunststücke“ herangeführt wird. Fatal finde ich allerdings, wenn Kinder ein Haustier besitzen und dieses in unfachmännischer, of sehr aggressiven Art und Weise versuchen abzurichten,
denn das artet manchmal wirklich in Tierquälerei aus. Die Eltern dieser Kinder, oft selbst sogenannte Tierschützer, sehen darüber hinweg und kritisieren lieber die fachmännische Tier-Ausbildung im Circus. Wenn man sich den Alltag eines Circustieres betrachtet, kommt man dahinter, dass es ein paradiesisches Leben sein kann.
Morgens kommt der Tierpfleger, putzt die Gehege und bringt frisches Wasser. Um 8 Uhr früh ist bereits ein reges Treiben auf den Platz und für die Tiere wie Kino. Von elf bis eins gibt es meistens eine Probe, bei dem die Tiere sich bewegen müssen, was einer Jagd in der Natur gleich kommt.
Nachmittags und (oder) Abends gibt es eine Vorstellung. In der Pause kommen Besucher zur Tierschau und bringen zusätzliche Abwechslung in das angeblich so triste Leben der Tiere. Danach wird ausgiebig gefüttert und Feierabend gemacht, bis der Tierpfleger früh morgens zum putzen kommt.
Die Artgenossen in der Freiheit müssen sich mit Buschbränden, bei denen zig Tiere auf die qualvollste Art krepieren, Hungersnöten, Dürrezeiten ohne Wasser, Revierkämpfen abquälen. Einige überleben es sogar. Von 100 geborenen Leoparden erreichen gerade mal drei das erste Lebensjahr.
Ist die Natur wirklich solch ein Garten Eden wie die Tierschützer uns das glauben machen wollen? Ist das Leben in Menschenhand wirklich so eine Qual? Viele Fachleute der Zoologie bestätigen sogar, dass die Natur das absolut grausamste Umfeld für Tiere ist.
Als der Mensch gelernt hat Werkzeuge zu produzieren, war das erste was er gemacht hat, sich die Zivilisation aufzubauen und aus der grausamen Natur zu flüchten. In den schönen Tierfilmen sieht man nur Tiere im Sonnenschein auf grünen Wiesen. Die Realität ist schmerzlich anders.

 

 

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